Fragen & Antworten

Was ist Digital Libraries Connected (DLC)?

DLC ist eine Webanwendung für die Präsentation und Recherche von Digitalisaten digitalisierten Werken im Internet. Bilder, bibliographische Daten, Buchbeschreibungen und Volltexte können über FTP oder vom Desktop aus hochgeladen werden.
DLC bietet einen Online-TEI-Editor, mit dem die inhaltliche und formale Struktur eines digitalisierten Werkes erfasst und als Navigationshilfe dem Werk in der Webpräsentation beigegeben werden kann.
In DLC präsentierte Werke sind über persistente URLs zitierfähig. Für einzelne Seiten und sogar Seitenausschnitte werden Zitierlinks angeboten.
DLC wird von verschiedenen Max-Planck-Instituten im Produktivbetrieb eingesetzt und kann von anderen Einrichtungen nachgenutzt werden.
DLC fungiert als digitale Bibliothek. Ähnlich eines OPACs lassen sich Titellisten einer Sammlung oder Suchergebnisse anzeigen. Die Anwendung unterstützt die Suche in Titeldaten, Volltexten (TEI) sowie in Buchbeschreibungen. Sammlungsübergreifende Suchen sowie die Einschränkung nach Anbietern oder Sammlungen sind möglich.

Welche Materialien kann DLC verarbeiten?

((……)) Für Bibliotheken ist von Interesse, dass DLC zwischen Bänden, übergeordnetem Werk und Monographien unterscheidet.

Kann auch meine Institution/Bibliothek DLC als Präsentationsplattform nutzen?

Ja. Informationen hierzu finden Sie in den Installationsanweisungen.  S.a. unter: Was macht der DLC-Anwenderkreis und kann ich Mitglied werden?

Kann die DLC-Oberfläche für unsere Einrichtung angepasst werden?

Ja. Sie können Ihr Logo und Links zur Website Ihrer Institution/Ihrer Bibliothek einbinden, Beschreibungen Ihrer Einrichtung und Ihrer Sammlungen hinzufügen und mit einigen CSS-Kenntnissen das Erscheinungsbild der Anwendung beeinflussen.

Welche Daten benötige ich, um ein Digitalisat online zu stellen?

Sie benötigen mindestens ein Digitalisat (Scan) und müssen vor dem manuellem Hochladen einige Titelangaben machen. Digitalisate werden als TIFF-, JPEG- oder PNG-Dateien akzeptiert. Aus den hochzuladenden Bildern werden verschiedene Bildgrößen (Thumbnail, Vorschaubild, Bild für die Präsentation) generiert.
Praktischerweise können Sie die bibliographischen Daten auch aus Ihrem Online-Bibliothekskatalog importieren. Lesen Sie hier, wie Sie diese mab.xml-Dateien generieren.

Welche Hilfsmittel gibt es für die Erstellung von Digitalisaten?

Abhängig von der Quelle und dem zu erzielenden Ergebnis können Sie mit einem einfachen Scanner arbeiten und daraus die Bilder generieren. Vorgaben für die professionelle Digitalisierung macht die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit ihren Digitalisierungsrichtlinien.

Die DFG gibt Richtlinien für die Farbtiefe, Auflösung und für die verschiedenen Formen der Digitalisierung (Scannen/Fotografieren) vor. Weiterführende Informationen finden Sie im Anhang.

Welche Schritte müssen beim Import beachtet werden?

Für den manuellen Import schauen Sie bitte hier.

Wenn Sie einen Massenimport durchführen möchten, schauen Sie bitte hier.

In welchem Format und mit welcher Benennung sollen die Bilder vorliegen, damit sie korrekt von DLC verarbeitet werden können?

Unterstützte Bildformate sind TIFF, JPEG und PNG. [Die Mindestgröße, aus der DLC verschiedene Auflösungen für die Präsentation berechnet (Thumbnails. Vorschaubilder, Große Auflösung) sollte mindestens (XXXXX x XXXX Pixel) haben.] Die Benennung sollte aufsteigend nach der Bildfolge durchgeführt werden. Der erste Scan hätte z. B. die Benennung 00001.png, der zweite 00002.png usw.

Beim manuellem Import bietet DLC nach der Auswahl der Bilder und vor dem Import eine Kontrolle der korrekten Sortierung an. Sie haben die Möglichkeit, Bilder zu verschieben oder Bilder nachträglich einzufügen. DLC sortiert die Bilder in alphanumerischer Reihenfolge. Sie können dem Imageordner eine Fußzeile Ihrer Institution in Form einer Bild-Datei beigeben. Der Dateiname muss mit footer_ beginnen.

Sie können nach dem Speichern jedes Werk aktualisieren, wenn Sie Änderungen an einem Werk vornehmen möchten. Achtung: Nach dem Speichern können Sie Bilder nicht mehr löschen. Das Ersetzen und Hinzufügen funktioniert weiterhin.

Kann ich die Digitalisate mit einer Fußzeile des Besitznachweises meiner Einrichtung versehen?

Ja. Sie können dem/den Imageordner/n eine Fußzeile Ihrer Institution beigeben. Die Datei muss mit „footer_“ beginnen und kann wie die Digitalisate als tiff, jpeg und png vorgehalten werden. Da die Fußzeile der Breite des Digitalisats angepasst wird, kann sie mal größer und mal kleiner ausfallen. Es empfiehlt sich, eine relativ lange Fußzeile zu erstellen (ca. 2500 x 90px). Alle relevanten Informationen sollten auf der linken Seite untergebracht werden. Je nach Größe des Digitalisats wird die Fußzeile auf der rechten Seite abgeschnitten.

Wieso Fußzeilen an Digitalisaten?

Die DFG beschreibt es in ihren Praxisregeln zur Digitalisierung als wünschenswert, jedem Digitalisat eine Fußzeile hinzuzurechnen (a.a.O., S.36), bestehend mindestens aus Schriftzug/besser: Logo des Besitzers und – bei Förderung – des Förderers. Wer will, zeigt darüber hinaus pro Digitalisat eine URN in der Fußzeile an. So ist auch nach Ausdruck eines Scans immer nachvollziehbar, woher dieser stammt. Auch wenn dieselben Digitalisate in unterschiedlichen Portalen verfügbar sind, ist ihre Herkunft über die Fußzeile immer erkennbar.

Wie sollen die bibliographischen Metadaten vorliegen?

DLC ist für den Import vieler Werke konzipiert. Falls Sie die bibliographischen Metadaten nicht per Hand in die Eingabemaske für den manuellen Import eingeben, werden MAB-Dateien aus einem Bibliothekssystem exportiert und dann in einzelne mab.xml Dateien konvertiert (eine Datei pro Datensatz). Sie können die fertige mab.xml durch folgende Schema-Datei der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) validieren.

Hier ein Beispieldatensatz.

Die Tools der DNB zur Konversion von MAB zu mab.xml (getestet mit der Version 1.9.9) liegen unter sourceforge.net. Je nach verwendetem Bibliothekssystem fallen Export und Konversion unterschiedlich umfangreich aus. Getestet wurde die Umwandlung mit den Kodierungen UTF-8 und ISO 8859-1. Sollten Sie Fragen bezüglich des Exports aus einem bestimmten Bibliothekssystem haben, wird Ihnen unter Kontakt weitergeholfen.

Wie generiere ich eine mab.xml Datei aus meinem Katalogsystem?

Die Form des Exports von MAB2 Dateien aus den Katalogen variiert je nach Bibliothekssoftware. Die Dateien müssen jedoch für DLC standardisiert vorliegen:

a. Jede Aufnahme/jedes Katalogisat muss in einer einzelnen Datei abgespeichert werden. Die Dateiendung lautet [Katalognummer oder PICA-ID].mab.xml.

b. Beim Import in DLC wird aus der mab.xml eine MODS Datei generiert. Folgende MAB2 Felder werden dabei berücksichtigt.

Wie generiere ich eine mab.xml Datei aus einem SISIS Katalogsystem?

Die Umwandlungsroutine sieht hier folgendermaßen aus:

a. Export der SISIS-MAB Datei (die aus mehreren MAB-Dateien besteht).

b. Transformation nach MAB-XML mittels DNB Transformation

c. Hinzufügen von (nach UTF-8 kodierten) Sekundärdaten durchsuchen nach </datensatz> und ersetzen durch „Sekundärdaten</datensatz>“

  • Beispiel:<feld nr=“617″ ind=“a“>Frankfurt am Main</feld><feld nr=“617″ ind=“ „>Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte</feld><feld nr=“619″ ind=“ „>2002</feld><feld nr=“640″ ind=“ „>Online-Ressource</feld><feld nr=“646″ ind=“ „>Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Bibliothek</feld><feld nr=“621″ ind=“ „>Literatur zur Geschichte des deutschen, österreichischen und schweizerischen Privat-und Prozessrechts des 19. Jahrhunderts; gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft</feld><feld nr=“659″ ind=“ „>TIFF, 400 dpi, 1 bit (s/w), Digitalisierungsvorlage: Printausgabe“></feld></datensatz>

d. Anwendung des (Link) (MPIeR) Python-Skripts. Achtung: Wenn Sie dieses Skript verwenden, dann ist relevant, dass alle Angaben auch die zur Sekundärausgabe in einer Zeile (ohne Umbruch) stehen: Datei in den Ordner input stellen. Ordner output auf gleicher Ebene erstellen. Skript ausführen.

  • Folgendes passiert: Einfügen des XML-headers vor jeder Aufnahme
  • Zerteilen der Datei in einzelne Dateien (die jeweils aus dem XML-header und der Aufnahme bestehen)
  • Umbenennung der Einzel-Dateien entsprechend der Katalognummer und mit Endung .mabxml
  • Die Ergebnisdateien werden im Ordner output erzeugt.

e. Prüfung: Validieren einiger Dateien mittels DNB-MABxml Schema.

Anschließend haben die Daten die entsprechende Form, um in DLC importiert zu werden.

 Wie generiere ich eine mab.xml Datei aus einem PICA Katalogsystem?

a. Export einzelner Datensätze aus dem OPAC per unAPI als MAB-Datei und Pica+ Datei (XML) auf Basis der Identifikationsnummer PPN (PICA-Produktionsnummer)

b. Transformation der MAB Datei nach MAB-XML mittels DNB Transformation

c. Ergänzung der fehlenden MABXML Daten aus dem Pica+ XML Daten mittels XSLT

Wie generiere ich eine mab.xml Datei aus einem Aleph Katalogsystem?

Verfügen Sie über einen Aleph-Zugang, so suchen Sie in ihrem Katalogsystem den gewünschten Datensatz und öffnen ihn, beispielsweise über Doppelklick, im Editiermodus. Über Strg+ALT+p exportieren Sie die MAB-Datei, die Sie nach folgendem Schema benennen: Signatur-mab. Im Anschluss transformieren Sie diese MAB-Datei mit Hilfe der DNB-Transformationsdatei. Um in DLC zusätzlich nach der Originalsignatur des Buches zu suchen, integrieren Sie vor dem Import in der fertigen Signatur-mab.xml-Datei den Passus <feld nr=“544″ ind=““>[Signatur]</feld>. Setzen Sie an die Stelle von [Signatur] die Originalsignatur des Buches.

Mit dem Online-Editor Paginierung und Inhaltsverzeichnis erstellen

Hier finden Sie die TEI Elemente und Attribute, die Sie mit dem Online-Editor auszeichnen können. Bitte beachten Sie: Eine Strukturauszeichnung mit dem Online-Editor ist nicht möglich, wenn zuvor bereits eine TEI-Datei hochgeladen wurde.

Wie sollte eine TEI-Datei aussehen, damit sie optimal verarbeitet werden kann?

Jede TEI-Datei nach den TEI-P5 Regeln sollte funktionieren. Ansonsten gibt es ein eigenes DLC-TEI-Schema, mit dessen Hilfe Sie Ihre Dateien validieren können. Erfassungsanweisungen für die lokale Erstellung eines TEIs finden Sie (Link) hier. Minimal muss ein TEI-Header vorhanden sein und sollten divisions, pagebreaks und Überschriften ausgezeichnet werden. Die TEI-Elemente, die derzeit in DLC in der xhtml-Ansicht (d. i., die Generierung der Anzeige aus dem importierten TEI) angezeigt werden, sind:

  • div
  • pb
  • lb und
  • head

Beispiel-TEIs können Sie über die Export-Funktion der DLC Anwendung einsehen.

Bitte beachten Sie, dass eine importierte TEI-Datei im Online-Editor nicht mehr bearbeitet werden kann. Eine im Online-Editor erstellte TEI-Datei kann allerdings exportiert, angereichert und anschließend wieder importiert werden.

Welche Hilfsmittel gibt es für die Erstellung des Inhaltsverzeichnisses/Vollextes im TEI-XML Format?

Zunächst können Sie DLC selbst nutzen, um dort mit Hilfe des Online-Editors die Paginierung der Seiten und die Strukturierung des Inhalts vorzunehmen. Um allerdings Paragraphen, Zeilenumbrüche, Kopfzeilen, Tabellen u.a.m.  in der TEI-Transkription auszuzeichnen, benötigen Sie einen xml-Editor.

Frei verfügbar sind beispielsweise XML-Mind, der nach Anmeldung frei verfügbare xml-Editor aus dem TextGridLab oder der CWRC Writer des Canadian Writing Research Collaboratory CWRC.

Wenn Sie selbst noch nicht mit xml oder TEI.xml zu tun hatten oder vorhaben, ein Pilotprojekt durchzuführen, finden Sie unter weiterführende Links Hinweise zum Thema Textauszeichnung, die den Einstieg erleichtern.

Macht OCR Sinn?

Ja. Selbst ein unkorrigiertes OCR-Ergebnis gilt als „besser als nichts“. Wer einen besseren Volltext haben möchte (und das Abschreiben nicht finanzieren kann), kann das OCR-Ergebnis als Ausgangsgrundlage für Korrekturen nehmen. Gute Erfahrungen wurden mit der Abbyy-Software gemacht. Für Frakturschrift bietet Abbyy die Lizenz „historic OCR“ an.

Double-keying oder OCR?

Die Entscheidung für OCR oder für double-keying beruht in erster Linie auf finanziellen Überlegungen. Double-keying, d. h. das Abschreiben(lassen) des Textes, ist deutlich teurer. Handelt es sich um ein besonderes Werk, das der Forschung besonders gut zugänglich gemacht werden soll, wird die manuelle Erfassung des Volltextes in Betracht gezogen werden. Bei der Massendigitalisierung oder einfachen Bestandssicherung einzelner Werke wird die reine Abbildung, ggf. mit OCR-Ergebnissen, bis auf Weiteres die bevorzugte, weil kostengünstige Textdarbietung sein.

Wovon hängt die OCR-Qualität ab?

Die Qualität der Texterkennung hängt von mehreren Faktoren ab: von der Qualität der Vorlage, von der Qualität des Scans, von der Qualität der Layouterkennung, von der verwendeten OCR-Software (Qualität der hinterlegten Datenbank, Qualität der Wörterbücher, Qualität der Algorithmen zur Fehlerkorrektur).

Das bedeutet, dass i.d.R. nach der automatischen Texterkennung manuell nachkorrigiert werden muss. Wenn das Ergebnis der automatischen Texterkennung nicht weiter bearbeitet wird, dann spricht man von „schmutziger OCR“ („dirty OCR“).

Bei der Softwareauswahl ist zu berücksichtigen, ob die Vorlage in Antiqua oder Frakturschrift gehalten ist. Frakturschrift wird bislang am besten von Abbyy historic OCR erkannt.

Digitalisierung und Volltextproduktion- Inhouse oder Outsourcing?

Die Entscheidung hängt sowohl vom zu digitalisierenden Material als auch von den finanziellen, technischen und personellen Ressourcen ab. Verfügt man nicht über einen leistungsfähigen Aufsichtsscaner, erübrigt sich die Frage: man muss eine Firma mit der Digitalisierung beauftragen. Hat man ausreichend Mittel und keine Skrupel, das evtl. kostbare Material außer Haus zu geben, wird man die Digitalisierung auch gerne als Dienstleistung einkaufen. Vergibt man die Arbeit als Auftrag, kostet die OCR-Texterfassung so wenig, dass man sie gleich mit beauftragen kann, auch wenn vielleicht zu diesem Zeitpunkt eine Volltextpräsentation noch nicht beabsichtigt ist. Was man hat, hat man, und kann ggf. später den Volltext nachliefern. Ist eine Volltextproduktion jedoch nicht absehbar oder steht in allzu weiter Ferne, so kann auf die mit der Digitalisierung zeitgleiche OCR-Erfassung verzichtet bzw. auf Fortschritte in der Entwicklung der OCR-Software spekuliert und abgewartet werden.

Die Textauszeichnung nach TEI-Standard ist eine weitaus komplexere Aufgabe, die mit beträchtlichen zusätzlichen Kosten verbunden ist und für die auch weniger Dienstleister in Frage kommen. In der Regel fungieren in Deutschland ansässige Firmen hier als Verbindungsstelle oder „Zwischenhändler“, die den Auftrag ihrerseits mithilfe ausländischen Personals in Osteuropa oder Asien bearbeiten. Bei der Wahl des Dienstleisters für eine Textauszeichnung sollte unbedingt auf Erfahrung und möglichst Empfehlungen durch andere Bibliotheken geachtet werden. Für Digitalisierung und Textauszeichnung denselben Dienstleister zu beauftragen, scheint uns nicht vorteilhafter als beides getrennt zu behandeln. Bleibt noch die Frage, wer die „schmutzige OCR“ korrigiert, bevor der Text ausgezeichnet wird. Da Textkorrektur vergleichsweise teuer als Dienstleistung und zugleich eine relativ einfache Tätigkeit ist, kann sie als Eigenleistung, sofern Personal verfügbar, zusätzliche Kosten sparen.

Textkorrektur und Auszeichnung sollten in jedem Fall als getrennte Schritte erfolgen, damit schließlich auch ein „reiner“ Text zur Verfügung steht.

Kann „schmutzige OCR“ geladen werden?

Ja, wenn auch mit Umständen verbunden. ((…)) Bitte beachten Sie: Eine weitere Strukturauszeichnung mit dem Online-Editor ist nicht möglich, wenn eine TEI -Datei bereits hochgeladen wurde.

Können Buchbeschreibungen importiert werden (.cdc.xml)?

Ja. Optional können Sie Buchbeschreibungen mit in die DLC-Anwendung zu integrieren, um eine Suche innerhalb dieser Daten zu ermöglichen. Dieses ist besonders unter Aspekten kodikologischer Forschung von Interesse.  Ziehen Sie die Datei einfach in das upload Fenster. Die Endung muss auf .cdc.xml lauten. XML-Schema und Beispieldatensatz sehen wie folgt aus:

Schema

Beispieldatensatz

Erlaubt DLC einen Massenimport?

Ja. Der Massenimport erfolgt über einen FTP-Zugang. (s. Abschnitt Massenimport)

Wie kann ich ein veröffentlichtes Werk nach dem Import aktualisieren, bearbeiten oder löschen?

Ja. Wenn Sie über die jeweiligen Rechten verfügen, können Sie auf das zu bearbeitende Werk zugreifen und einen sogenannten Reingest durchführen. Gehen Sie dafür unter „Meine Datensätze“ auf „Datensatz aktualisieren“. Ziehen Sie die zu aktualisierende/n Datei/en in den Uploader und klicken Sie auf „Hochladen“. So können Sie eingegebene Titeldaten ändern, Bilder nachträglich einfügen und TEI-Dateien austauschen. Die alten Daten werden beim Speichern überschrieben. Achtung: Einzelne Bilder können nach dem Import nicht gelöscht werden oder nachträglich eine neue Fußzeile einfügen.

Einmal veröffentlichte Werke können (nur noch) zurückgezogen werden. Das heißt, sie sind nicht mehr öffentlich einsehbar. Im Backend sind sie jedoch noch vorhanden, können aber nicht weiter bearbeitet (reaktiviert oder wieder veröffentlicht) werden. Ein zurückgezogenes Werk ist nicht mehr bearbeitbar. Dieses Werk kann nur durch einen neuen Import wieder in DLC gelangen (auch, wenn es im Backend als noch vorhanden angezeigt wird.)

Können für DLC unterschiedlich befugte Nutzer/innen eingerichtet werden?

Ja. DLC verfügt über ein Rechtemanagement, mit dessen Hilfe Sie verschiedenen Bearbeitenden unterschiedliche Berechtigungen erteilen können (Bilder hochladen, Erstellung des Inhaltsverzeichnisses, Veröffentlichen etc.).

Details dazu finden sie unter Registrierung und Rechtemanagement.

Welche Daten lassen sich aus DLC exportieren?

Hochgeladene TEI-Dateien sowie im Online-Editor generiertes TEI lassen sich exportieren. Neben TEI können Sie die xml-Daten auch als METS/MODS herunterladen. Die PDF-Ausgabe enthält die Ausgabe der Bilder zusammen mit dem Besitznachweis, den bibliographischen Angaben und dem Inhaltsverzeichnis. Achtung: Diese Dateien können 50MB und größer sein!

Bietet DLC Schnittstellen?

Gemäß den ZVDD-Spezifikationen (Zentrales Verzeichnis Digitalisierter Drucke) können Sie einzelne Sammlungen über die OAI2 Schnittstelle von DLC harvesten lassen. Darüber hinaus unterstützt DLC die DFG-Anforderungen, Digitalisate auch im DFG-Viewer anzeigen zu lassen.
Allgemeine Informationen zum OAI Protokoll finden sich auf The Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting

Die OAI URL für DLC lautet: http://dlc.mpdl.mpg.de/dlc/oai

Beispiele:
Eine Übersicht der vorhandenen OAI-Sets (Organisationen und Sammlungen) findet sich unter: http://dlc.mpdl.mpg.de/dlc/oai?verb=ListSets

Eine Liste der Einträge im ZVDD-Format für ein bestimmtes Set (Organisation oder Sammlung): http://dlc.mpdl.mpg.de/dlc/oai?metadataPrefix=zvdd&verb=ListRecords&set=setSpec_ID_HIER_EINFÜGEN

Darüber hinaus unterstützt DLC die DFG-Anforderungen, Digitalisate auch im DFG-Viewer anzeigen zu lassen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie Ihre Digitalisate mit Hilfe einer Fußzeilengrafik mit einem Besitznachweis versehen können. S. a. Welche Bilder können von DLC verarbeitet werden?

Kann DLC auch unabhängig von der Max-Planck-Gesellschaft betrieben werden?

Ja. Informationen hierzu finden Sie in den Installationsabweisungen. S. a. unter Was macht der DLC-Anwenderkreis und kann ich Mitglied werden?

Was macht der DLC-Anwenderkreis und kann ich Mitglied werden?

Als Mitglied des DLC Anwenderkreises werden Sie für die gemeinsame DLC-Instanz, die von der MPDL gehosted wird, registriert. Eine Installation entfällt. Sie erhalten einen Online-Zugang und können die Anwendung regulär nutzen. Auf diese Weise haben Sie keinen Wartungsaufwand und können von der wachsenden Plattform der DLC-Anbieter profitieren. Zudem werden Ihre Sammlungen in die übergreifende Suche integriert.
Als Mitglied des DLC-Anwenderkreises profitieren Sie besonders leicht von den Erfahrungen anderer DLC-Anwender. Der Anwenderkreis versteht sich als ein offener Nutzer- und Open Source Software Entwicklerkreis um die DLC-Software.

Der Import funktioniert nicht. Wo finde ich eine Übersicht zur Fehleranalyse?

Massenimport

Der Massenimport verfügt über ein aussagekräftiges Log-System. Bilder, bei denen Fehler bei der Übertragung aufgetreten sind, werden dort angezeigt.
Wenn es beim Massenimport sehr schnell zu einer Fehlermeldung kommt, prüfen Sie, ob die angegebenen Import-Verzeichnisse stimmen bzw. ob DLC Verbindung mit dem ftp-Server aufnehmen konnte.

Manueller Import

Wenn die <pb> Elemnte in der TEI-Datei nicht mit der Menge hochgeladener Bilder übereinstimmt, prüfen Sie die Bildmenge auf Vollständigkeit oder die TEI-Datei auf die Richtigkeit der Angaben.

Grundsätzlich prüfen Sie bitte, ob alle Dateien vorhanden sind:

  • Gibt es ein multivolume, auf das ein Band referenziert?
  • Gibt es mindestens einen Band zu einem multivolume?
  • Gibt es einen Bildordner zu einem Band/zu einer Monographie?
  • Validiert die TEI-Datei mit dem Schema?
  • Validiert die MAB-Datei mit dem Schema?
  • Validiert die Buchbeschreibung mit dem Schema?
  • Stimmen die Namen und Dateiendungen?
  • In den bibliographischen Angaben eines Bandes steht in der MAB-Kategorie Nr. 10 die Referenz zum übergeordneten Werk. Ist das multivolume nach dieser Nummer benannt?
  • Stimmt die Struktur, nach der die Dateien abgelegt sind?

Detailliertere Erläuterungen hierzu finden Sie im Leitfaden unter manueller Import bzw. Massenimport.

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